Viola und Chris unter Kiwis

8 Monate Work & Travel in Neuseeland

09Januar
2013

Nur eine simple Tomatensoße?

Über die Arbeit schreiben wir heute nichts, kommen wir direkt zu unserem After-work-snack. Eine Delikatesse tischten wir uns heute auf: Nutella-Bananenbrote! Mjammjam…Und mit Brot ging es weiter, denn wir backten uns heute wieder einmal ein Brot. Die Besonderheit lag darin, dass es länglich war und nicht rund wie üblich! Krasse Sache. Während das Backwerk im Ofen erhitzt wurde, schauten wir kurz in der Lounge vorbei, wo einige Jungs den Film „Alien“ guckten. Der ist schon über 30 Jahre alt, was man ihm auch ansieht. Sterbenslangweilig fanden wir ihn, sodass wir uns auch bald vom Acker machten.

Zum Abendessen bereiteten wir eine wahrlich überraschend herkömmliche Mahlzeit zu: Nudeln mit Tomatensoße! Aber selbst, wenn wir so etwas vermeintlich Simples kochen, geht der Spaß niemals verloren. Die Chaos-Köchinnen berichten: Die Pfanne samt Öl war schon heiß, als die Zwiebel und der Knoblauch leider noch nicht fertig geschnitten waren, und als sie dann doch noch ihren Weg hinein gefunden hatten und ein paar Minuten später (sie waren schon mehr als glasig gebraten) die Soße dazukommen sollte, spritzte letzt genannte beim Eingießen hoch und löste eine Panikreaktion plus schrillen Schreckensschrei aus. Chris wollte dann schon mal ein bisschen aufräumen und wischte um die Herdplatte herum, legte den Lappen auf den Nachbartopf, in dem die Nudeln vor sich hin brodelten, welcher daraufhin auf Grund der Schwerkraft und der zu geringen Haftreibungskraft hinabschlitterte und mit einem Klatschen in der Tomatensoße landete! Oh, lecker, Wischlappenbakterien! Aber es kam noch besser: da wir von Florians Geburtstagstorte noch cream im Kühlschrank hatten, wollten wir sie als Verdickungsmittel in die Soße kippen. Das taten wir auch, aber bereuten es keine zwei Sekunden später wieder. Die cream war schon klumpig geworden und roch nicht mehr so appetitlich. Das hieß für uns, das weiße Zeug wieder herauszufischen.

Letztendlich war es dennoch ein zufrieden stellendes Essen, vergaß man all die Schusseligkeiten drum herum. Nur unseren guten Vorsatz, schon um 19 Uhr im Bett zu liegen, verfehlten wir mal wieder und waren doch erst drei Stunden später im Schlafgemach angelangt.

Zum Abschluss wollen wir hier nur noch kurz etwas anmerken, was unsere Freundin Claudi in Deutschland betrifft: Alles alles Gute zum 19. Geburtstag aus dem schönen Neuseeland! Wir denken an Dich!