Viola und Chris unter Kiwis

8 Monate Work & Travel in Neuseeland

30Dezember
2012

Hobbit

Frisch und munter, erweckt durch das Tageslicht, das durch unser Oberlicht fällt, durch eine laufende Nase und dem Nachholdrang des Duschens, stand Chris um 7.45 Uhr auf und ließ die anderen selig weiterschlafen. Sie bereite den Obstsalat vor und fing an „The Hobbit“ von J.R.R Tolkien zu lesen. Heute Abend würden wir nämlich ins Kino gehen und uns die Verfilmung dazu anschauen. Irgendwann gesellte sich Lukas in die Lounge und las auch sein Buch. Um kurz vor 11 Uhr stand dann auch mal Viola auf und es konnte gefrühstückt werden. Der Tag ging so gemütlich weiter, wie er begonnen hatte. Viola schrieb für den Blog und Chris lies weiter in ihrem Buch. Irgendwann ging auch Viola zum Lesen über und legte sich dazu ins Bett, im Zimmer lag auch Michèl, der immer noch nicht aufgestanden war. So schlief auch Viola wieder ein, Michèl wachte irgendwann auf und backte ein Brot, Chris und Lukas lasen und Florian nutzte das Internet in der Bücherei. So verlief der Tag, wie ein typischer Kaitaia-Tag - unspektakulär. Während wir beide dann noch das Brot von Michèl fertig stellten, es wurde ein Riesen-Bagel, kauften die drei noch Verpflegung für den abendlichen Kinobesuch ein.

Kurz nach halb acht saßen wir dann fast pünktlich in dem kleinen Kinosaal von Kaitaia und erwarteten gespannt den Film. Die Begeisterung danach hielt sich in Grenzen, Chris war verwirrt von den ziemlich starken Abweichungen von der Buchvorlage und Viola war auch insgesamt nicht ganz überzeugt. Trotzdem war es mal eine Abwechslung im sonst immer gleichen Kaitaia-Alltag.

Da die Küche hier ja schon um 11pm geschlossen wird, konnten wir nicht mehr im Hostel zu Abend essen, so machten wir einen Abstecher zu McDonalds, wo wir Kiwiburger mit Beetroot (Rote Beete) und Ei bestellten.

Im Hostel aßen wir dann und lernten dabei Julia und Justin kennen, sie kommt aus Deutschland und er aus San Francisco. Hinter dem Maorihaus machten wir noch ein kleines Lagerfeuer  in einer Tonne und saßen zusammen mit den beiden und unseren vier Zimmernachbarn Tim, Tom, Ruben und Markus noch lange dort. Pünktlich um Mitternacht sangen wir, begleitet von Justin auf der Ukulele, ein Happy Birthday für Tom, der 20 wurde. Ein sehr entspannter Ausklang eines sehr entspannten Tages!