Viola und Chris unter Kiwis

8 Monate Work & Travel in Neuseeland

15Dezember
2012

Backe, backe Apfelbrot

Heute konnten wir nicht arbeiten, da sich nur zu wenige Menschen freiwillig gemeldet hatten, also schliefen wir aus, also eine Hälfte von uns tat das und frühstückten dann gemeinsam spät. Lukas, Michèl, Florian, sowie Julian und Caro, zwei Freunde aus Auckland von Lukas und Michèl brachen bald auf, um hoch zu Cape Reinga zu fahren. Das war der Beginn eines sehr langweiligen und einsamen Tages für uns beide. Wir gingen zur Bücherei, um die nun wegen der Arbeit seltene Chance auf Internet zu nutzen und aktualisierten unseren Blog. Nach einem kurzen Walk durch Kaitaia kamen wir zurück zum Hostel, wo wir uns mal wieder unserer Lieblingsbeschäftigung, dem Backen, hingaben. Zwei Brote sollten es heute werden, und da wir ja kreativ sind und auch immer gerne Neues ausprobieren, kippten wir in einen Teig gekochte Äpfel. Wie das wohl schmecken würde? Alle Menschen, denen wir davon erzählten warfen uns auf jeden Fall sehr kritische Blicke zu. Neben den zwei Brotteigen machten wir noch einen Pizzateig. Nun war warten angesagt, bis der Teig gegangen war. Also setzten wir uns ganz fleißig an einen Tisch und Chris sortierte Fotos aus und Viola machte sich an die Weihnachtspost.

So verging die Zeit, Brote wurden in den Ofen geschoben, Pizza wurde belegt,  Briefe wurden vollendet, Brote aus dem Ofen rausgeholt-alles in allem: es passierte nicht viel. Unsere Freunde ließen sich auch Zeit mit dem zurückkommen und da sie ja so an unserem Kochvermögen zweifeln und wir gerade eine wunderschöne Pizza gestaltet hatten, warteten wir sehr lange mit hungrigen Mägen damit sie in den Ofen zu schieben. Irgendwann begannen wir aber doch mit dem Abendessen, die Pizza schmeckte zwar nicht wie richtige Pizza, war aber trotzdem lecker. Nach einem gemütlichen restlichen Abend mit den von Cape Reinga zurückgekehrten war dieser Tag vorbei, ein weiterer langweiliger Tag in Kaitaia. Brot, Apfelbrot und Pizza - ein Stillleben Sonnenuntergang über den Dächern des Hostels