Viola und Chris unter Kiwis

8 Monate Work & Travel in Neuseeland

12Januar
2013

Wellenreiter

Stefano und Jöran Manche können's ...und manche nicht Jordi!!! Was tust du da? I you're happy and you know it... Drei Engelchen EISKREM

Es ist endlich Samstag! Viola genoss es endlich mal wieder ausschlafen zu können und nutze diese Möglichkeit auch großzügig aus. Sie öffnete ebenso wie Michèl um 1Uhr mittags die verschlafenen Äuglein. Florian blieb noch etwas länger liegen. Chris war schon seit einiger Zeit auf den Beinen und bearbeitete Fotos in der Lounge. Auch Lukas hatte es etwas früher aus dem Bett geschafft. Es wurde nun also spät gefrühstückt und rumgegammelt.

Wir waren ja absolut nicht ausgeschlafen und treiben ja sowieso so viel Sport hier, also war es natürlich vertretbar, dass wir uns dazu entschieden mit dem Auto zum Pak ’n save zu fahren. Dort angekommen waren wir sehr froh uns in den uns sonst immer viel zu kalten Regionen der Kühlregale abzukühlen, es war unerträglich schwül draußen. Es sollte mal wieder ein BBQ stattfinden, da morgen Sören Geburtstag hat und uns Melina und Martin verlassen werden, also kauften wir endlich mal wieder Fleisch. Chris erfüllte sich sogar endlich mal ihren langgehegten Wunsch und kaufte sich Fisch. Zwar aus der Tiefkühle und nicht frisch, aber besser als nichts (falls man Fisch mag). Und noch einen Luxus gönnten wir uns: Eis! Das probierten wir dann direkt, als wir zurück im Hostel waren zusammen mit – was für eine Überraschung - rockmelon. Langsam kam Bewegung ins Hostel. Das Wetter erweckte bei allen das Verlangen nach einer Abkühlung im Meer, also wurde bald zum Aufbruch geblasen. Noch schnell eine Wassermelone geschnitten und in die Brotdose gepackt und los ging’s.

Dieses Mal meisterte unser liebes Auto den Strandabschnitt ohne auch nur einmal zu murren. Die ganze Fahrt lang hatten wir uns auf das kühle Nass gefreut, doch was war das? Auf einmal, mit den Füßen bereits im Wasser, schien es gar nicht mehr so warm zu sein. Nach einer halben Ewigkeit hatten wir es dann endlich ins Wasser geschafft und warfen uns in die Wellen. Mit dabei waren auch Felix und Florian, die sich beide Surfboards ausgeliehen hatten und ihre mehr oder weniger vorhandenen Vorkenntnisse nun unter Beweis stellten. Michèl, der noch nie vorher gesurft hatte, schaffte es sogar ein paar Mal zu stehen, noch richtig auf die Welle kam er noch nicht. Er schien aber definitiv seinen Spaß zu haben! Außerdem ist ja noch kein Meister vor Himmel gefallen.

Schließlich verließen wir wieder das Meer und Viola und Jule setzten sich zu den anderen auf die Strandtücher und aßen die mitgebrachte Melone, während sich Chris und Lina sich der Fotografie hingaben. Motive gab es genug: Ole und Julian beim Cricket spielen, die andern Jungs beim Fußball, eisessende Menschen und vieles anderes.  Irgendwann kam dann der Aufruf zur großen „Surferparty“. In Scharen strömten unsere Hosteljungs und Maria mit ihren Surfboards ins Meer und legten sich ins Zeug. Schließlich wurden sie von vier Kameras gleichzeitig beobachtet. Da will ja jeder eine gute Figur machen! Doch auch diverse Stürze geben spektakuläre Bilder! Nach vielen weiteren Fotos und sportlichen Betätigungen wie Frisbee spielen, machten wir uns dann auf den Rückweg. Wie es dazu kommen konnte, dass plötzlich unser Auto wieder zum randvoll mit Menschen gefüllt war, haben wir nicht ganz nach vollziehen können, einen neuen Passagierrekord haben wir aber nicht aufgestellt.

Im Hostel wollten wir uns dann direkt ans kochen machen und bereiteten als erstes unseren Salat zu. Der sah schon mal gut aus. Dann mussten wir uns überlegen, was es als Hauptspeise zu dem Fleisch geben sollte… oder doch nicht? Tatsächlich, wir hatten mal wieder unglaubliches Glück. Eine kleine Gruppe von Neuseelandreisenden hatte ihr Essen nicht aufgegessen und wollte es loswerden. Da waren wir bei uns genau an der richtigen Adresse! Nudeln (nicht die von der billigsten Marke), eine vegetarische Tomatensoße, eine Hackfleischsoße und Baguette wechselten so den Besitzer. Was für eine Offenbarung!! Wir genossen diese Mahlzeit sehr und schafften nicht einmal alles davor. Sehr zufrieden setzten wir uns nun zu Lina, Jule und Michèl in die Lounge und schauten noch den Rest „Fame“, bevor wir uns wieder zu der Feiergemeinschaft gesellten. Eine sehr heitere Runde! Wir saßen draußen eine ganze Weile draußen und hatten viel Spaß. Punkt 12 Uhr wurde dann auf Sören angestoßen und Kuchen ausgeteilt. Fröhlich ging die Party weiter, bis sie plötzlich abrupt von Mike unterbrochen wurde. Mike, dem Hostelleiter wurde die ganze Sache zu bunt, er wollte nun endlich schlafen und schickte alle recht wütend in die Zimmer. „in die Zimmer“ bedeutete für uns: alle ab ins workerhouse! So saßen wir bei Ludwig, Ben, Moritz und Harold im Zimmer, aßen Eis, Ludwig als Münchener natürlich noch eine Weißwurst, die nicht mehr ganz nüchternen Menschen malten sich gegenseitig an, es wurde (selbstverständlich ganz leise!) Musik gehört und, und, und… Alles in allem ein sehr amüsanter Abend! Spät in der Nacht schlichen wir uns, um Mike nicht zu wecken dann endlich durch den Hof in unser Zimmer und gingen schlafen. Was für ein Glück, dass morgen immer noch Wochenende ist!

An Cecil noch einmal alles, alles Liebe zum 17. Geburtstag!! Happy Birthday, Bro. Sweet as