Viola und Chris unter Kiwis

8 Monate Work & Travel in Neuseeland

05Januar
2013

Kaitaia City Sound im Einsatz

Auch heute mussten wir arbeiten. So verbrachten wir neun Stunden auf dem orchard. Dabei erfuhren wir, dass es heute wieder mal  einen BBQ geben sollte. Wir fuhren also zum Hostel um Geld zu holen und luden noch Felix und einen Freund von Florian, der heute im Hostel angekommen ist, ins Auto. Ab ging es zum Pak ‘n Save. Mit dabei hatten wir außerdem noch gefühlte zehn Einkaufszettel von anderen Hostelbewohnern . Als wir alles gekauft und alles und alle im Auto verstaut hatten, wollten wir eigentlich losfahren. Doch plötzlich hielt uns Michèl mit ruhiger Stimme,  jedoch warnender Stimme, davon ab. Sein wachsamer Blick war auf ein Polizeiauto uns direkt gegenüber gerichtet. Eine Polizistin saß darin und schien nur darauf zu warten, dass wir mit der illegalen Menschenfracht in unserem Wagen losfuhren. Um die gefährliche und durchaus dramatische Stimmung zu untermalen, hörten wir schweigsam und zugleich kichernd den Kaitaia City Sound (erinnert ihr euch an das Gespenst im Maori-Tempel und mit dem unheimlichen Sound?) mit Polizeisirenen und haste nicht gesehn. Nun hieß es für die anderen: aussteigen und laufen. Das Polizeiauto folgte unserem Van vom Parkplatz aus eine Weile, ließ bald ab. Glück gehabt.

Im Hostel stellten wir uns in die Küche und begannen Nudelsalat und Brot vorzubereiten. Das Brot entstand dieses Mal aus einem aus Versehen etwas reduzierten Rezept, doch der Teig sah trotzdem gut aus, so schoben wir es magisch in den Ofen. Zawuuuusch! Auch der Nudelsalat war schnell fertig zubereitet, nur etwas zu trocken, da wir noch etwas zu sparsam mit Essig und Öl umgegangen waren. So sind wir halt.

Alle zusammen saßen wir wenig später im Hof und plauderten fröhlich beim Essen. Die Nacht brach hinein, es begann sich langsam zu leeren, also holten wir den Laptop um den letzten noch fehlenden Blogeintrag zu schreiben, doch das erwies sich als nicht so einfach, da das Interesse an unserem Blog zu groß war und wir ihn allen zeigen sollten. Schließlich zogen wir ins workerhouse um und zeigten bis spät in die Nacht Fotos und hörten Ludwig dabei zu, wie er uns seine bereits sehr genauen Vorstellungen seiner zukünftigen Familie darlegte. Um 2 Uhr fanden auch wir endlich den Weg ins Bett.