Viola und Chris unter Kiwis

8 Monate Work & Travel in Neuseeland

10November
2012

Endlich Backpacker ?!

Die ersten Maori Koreanisches Barbecue

Die Ankunft in Neuseeland verschliefen wir. Erst als das Flugzeug zur Landung das Näschen senkte, wurden wir aufmerksam und schauten teilweise aus dem Fenster auf das schöne Auckland. Ja, Leute, Auckland ist gar nicht so hässlich wie alle sagen. Im Gegensatz zu anderen Großstädten, weist es noch einiges an natürlicher Idylle auf (dazu später).

Unser Leben als Backpacker sollte also wirklich beginnen?! Hier und jetzt?! Nein! Wir hatten nicht geplant, wie wir vom Flughafen zum Hostel kommen sollten, aber unser „Plan“ wurde jäh „durchkreuzt“. Gut, das hört sich jetzt schlimmer an, als es ist. In der Eingangshalle wartete, ohne, dass wir es wussten, Tian, sie ist die Tochter des Cousins von Chris Mutter, der Einfachheit halber nannten wir sie immer Chris' Cousine. Im malaysischen Sinne fuhren wir natürlich nicht sofort zum Youth Hostel, sondern machten einen Zwischenstopp in einem chinesischen Café, wo wir „original milkteawithpearls“ tranken. Nun suchten wir zum ersten Mal unsere Unterkunft, das YHA Auckland International in der 5 Turner Street, auf. Es liegt quasi direkt an der großen Hauptstraße mit vielen Geschäften, die sich als eine ansteigende Straße durch die Innenstadt zieht. Nachdem wir unser nach Socken müffelndes „dormitory“ bezogen hatten (es beherbergte außer uns noch sechs weitere Mädels), machten wir uns wieder auf die Socken <hahahaha> und ließen uns die Stadt zeigen. Eigentlich wollten wir uns schon um unsere IRD number (Steuernummer) und das Bankkonto kümmern, aber  die Post und die Banken hatten schon geschlossen. Also erledigten wir unseren ersten Einkauf in der größten Stadt Neuseelands. Mit Bedauern und empörten Entsetzen stellten wir fest, dass die Preise für Lebensmittel extrem teuer sind, obwohl wir schon immer nach den günstigsten Angeboten geschaut hatten. Für ca. 34 $ (ca. 23 €) kauften wir:

  • ·         2 Flaschen Sprudelwasser  1, 5L (kiwiblue)
  • ·         Einen Laib Olivenbrot (glänzte mit bester Haptik((Sensortest)wir haben mit dem Zeigefinger in alle Brote gedrückt))
  • ·         Ein kleines Glas Nutella
  • ·         Ein großes Glas Marmelade (Früchtemix)
  • ·         Ein Stück Käse
  • ·         Eine Packung Schinken
  • ·         Eine Gurke
  • ·         Sechs Äpfel
  • ·         Einen riesigen Pott salziger Butter

Wir haben mal überschlagen, was uns das bei Aldi kosten würde: 10 €. Seht mal, wie teuer das Leben hier ist! (Am folgenden Dienstag erzählte uns ein Schwede, dass sogar ER es teuer hier fand, dabei ist Schweden doch schon voll teuer!) Jedenfalls brachten wir das Essen ins Hostel, packten es, mit unserem Namen beschriftet, ins Regal bzw. in den Kühlschrank.

Tian brachte uns zum Hafen, wo wir gleich die ersten Maori trafen. Allerdings sahen sie weder traditionell aus, noch verhielten sie sich so. Sie trugen bunte Hemden und Hawaiiketten und nahmen an einer Yachtparty teil. Wie uns Tian informierte, waren diese nämlich Statussymbole. Dann ging es schnell weiter zum – Essen! Übrigens: Parkplätze sind rar und teuer (½ Std. für 4 $). Da das koreanische Volk hier stark vertreten ist, ist ihre Küche unumgänglich. Unsere Befürchtung, wir müssten hier hungern, wurde aus der Welt geschaffen, denn sogleich besuchten wir ein koreanisches Barbecue.

Beilagen:

  • ·         Nudelsalat
  • ·         Glasnudeln
  • ·         Kartoffelbreiquader
  • ·         Brokkoli und Blumenkohl
  • ·         Krautsalat in Scheiben
  • ·         Unbekanntes Gemüse
  • ·         Salatblätter zum Einrollen des Grillguts
  • ·         Angemachten Salat mit Tomatenstücken
  • ·         Ein extra Teller mit Häppchen
  • ·         Angebratene Zwiebeln
  • ·         Reis
  • ·         Suppe
  • ·         Verschiedene Dips

Fleisch:

  • ·         Tiger Prawns
  • ·         Chicken
  • ·         Beef
  • ·         Pork

LECKER!!!!! Gegrillt wurde direkt am Tisch.

Zu guter Letzt zeigte uns Tian noch den Mount Eden, ein Hügel in Auckland mit einem wunderschönen 360° Panoramablick auf die ganze Stadt. Wir konnten den nächtlich beleuchteten Skytower sehen!

Im Hostel schrieben wir unseren Blog und unterhielten uns schon mit den ersten netten Leuten  -  aus Deutschland. Sie kamen aus Hohenheim – Gruß an Pi!

 Blick vom Mount Eden auf den Skytower bei Nacht