Viola und Chris unter Kiwis

8 Monate Work & Travel in Neuseeland

17Dezember
2012

Brötchen verdienen

6:30Uhr: ein lautes Klingeln reißt alle aus dem Schlaf. Eine gefühlte Ewigkeit später klingelt es immer noch. Hektische Geräusche kommen aus einem Bett, dann rennt Chris mit dem Handy in der Hand aus dem Zimmer. So gut kommen wir immer noch nicht mit der neuen Technik zurecht. Aber so standen wir wenigstens einigermaßen pünktlich zu unserem zweiten Arbeitstag auf der Mandarinenfarm auf. Wir zogen uns also an, liefen in die Küche und bereiteten unser Frühstück, da kam die Nachricht. Aufgrund des Regens würden wir heute nicht arbeiten können. Na toll. Doch wir gingen nicht etwa wieder ins Bett, wie man es eigentlich zu dieser Uhrzeit tun sollte, sondern setzten uns an den Tisch und schrieben Briefe. Eine Stunde später sollte sich das als sehr weise herausstellen, denn es wurde plötzlich hektisch. Wer doch arbeiten wollte, sollte sich in einer viertel Stunde auf der Farm einfinden. Also ab ins Auto und los zur Farm. In Regenjacken gehüllt standen wir nun also sieben Stunden vor Mandarinenbäumen und befreiten sie von ihrer Last. Im Regen ist es echt nicht besonders spaßig sich durch Äste zu wühlen. Aber wir brachten die Arbeit hinter uns und so ging es kurz nach fünf wieder zurück nach Kaitaia.

Dort erweiterten wir unser Backrepertoire. Ausnahmsweise mal nach Rezept backten wir Sonnenblumenbrötchen zusammen mit Esther, einer aus Italien stammenden Deutschen, die mal in einer Bäckerei gearbeitet hatte. Dem entsprechend schön und professionell sahen dann die Brötchen dann auch aus.

Wir fünf und Levy, ein Ami aus Seattle saßen noch ne Weile zusammen rum und gingen dann auch ins Bett, um am nächsten Tag mit viel Elan wieder zur Arbeit gehen zu können!!

BrötchenUnsere Superbäckerin