Viola und Chris unter Kiwis

8 Monate Work & Travel in Neuseeland

21Mai
2013

Alles hat ein Ende, auch CD Nr.8

<Klopf, klopf>. „Sie dürfen hier nicht stehen!“ – „Was?!“. Ach so! Die Security bestand aus Vanessa und Natalie, die schon seit 7:00Uhr auf den Beinen waren und jetzt – kurz nach 8:00 Uhr – ihren Tag begannen. Was für Frühaufsteher!! Wir verabschiedeten die beiden. Gute Reise!! Viola wollte wie gewohnt keine Hektik am Morgen, sodass wir radikal bis 12:00 Uhr liegen blieben. Irgendwann machte Lukas das Hörspiel an und wir lauschten ihm. Es wollte und wollte kein Ende nehmen. Chris ging schon mal Geschirr spülen und ließ die Zeit verstreichen. Alles hat ein Ende, auch CD Nr. 8. Geschafft. Obwohl es sich am Schluss ganz schön gezogen hatte.

Es kam nun der ungemütliche Teil: Sachen packen. Wir würden Christchurch heute verlassen – mit einem sehr guten Freund weniger im Gepäck. Neeeeein! Doch wie gesagt: Alles hat ein Ende. So wurde die Einrichtung auf einmal ausgedünnt. Klamotten, eine Essenskiste, ein Schlafsack fehlen ab jetzt. Dann waren wir fertig, fuhren wieder zurück zum Hagley-Park, wo wir das Auto abstellten und ein letztes Mal (für uns beide jedenfalls) die Bücherei ansteuerten. Während Lukas Bewerbungsformulare für einen Job ausfüllte, buchten wir unsere Fähre für Übermorgen. Dieses Mal mit dem Unternehmen Bluebridge, welches billiger war als Interislander und sogar kostenloses WiFi anbot. Um 18:00Uhr schloss sich dieser Vorhang. Zurück zum Auto, dann zum PAK’nSAVE, wo Lukas Kumpel Daniel wartete (sie kennen sich durch Felix) um ihn abzuholen, da Lukas die nächsten Nächte in dessen WG-Villa in Linwood verbringen würde. Der Abschied war natürlich nicht leicht – wir drei sind in den letzten 40 Tagen sehr zusammen gewachsen. Nach unzähligen Umarmungen aber dann doch: Auf Wiedersehen!! Und so trennten sich wieder einmal unsere Wege.

Allerdings nicht sooo lange, denn natürlich hatte ein kleiner schwarzer Adapter einen Weg gefunden, sich vor unseren Augen versteckt zu halten. Wir fanden ihn, kontaktierten Lukas und brausten (nach dem Verschlingen eines Käsebrotes) zu seiner Unterkunft, wo wir ihm das gute Stück übergaben. Er freute sich mehr über uns, als über das Plastikteil, dies dürfen wir hier hoffentlich mit vor Stolz geschwellter Brust erwähnen! Und nochmal verabschieden. Luuuuukas! Wir werden dich so vermissen! Pass gut auf dich auf! Erinnert ihr euch an die Kajaktour? So schnell ging die Zeit vorbei. Als ob es gestern gewesen wäre...

Genug Gesülze. Bye, bye Christchurch, hallo Kaikoura! Noch 40km fehlten uns noch, da fanden wir aber einen Schlafplatz: Gekocht wurde Milchreis (in Lukas Topf, ausgerechnet Milchreis!) und gegessen um circa 0:00 Uhr. Oha, sehr früh dran. Naja, Backpacker müssen halt flexibel sein!